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The Love From Above

The Love from Above

Die The Love from Above ist eine jährlich ausgetragene Technoveranstaltung in der Columbiahalle in Berlin. Erstmals wurde sie 2001 am Freitag vor der Love Parade von Paul van Dyk und seinem Plattenlabel Vandit veranstaltet. Inzwischen gibt es keine Loveparade mehr, aber "The Love from Above" findet immer noch am Freitag des 2. Juliwochenendes statt. Es haben schon DJ-Größen aufgelegt wie Nick Warren, Tiësto, Moguai, Turntablerocker, Timo Maas und NU-NRG.

Weblinks


- [http://www.thelovefromabove.de/ Offizielle Website] Kategorie:Techno-Veranstaltung

Techno

Techno ist der Name einer Stilrichtung der Musik, wird vielerorts als Sammelbegriff für verschiedene, miteinander verwandte Stilrichtungen verwendet und bezeichnet auch eine Bewegung der Jugendkultur, die vor allem in den 90er-Jahren von Bedeutung war.

Techno als Stilrichtung

Beschreibung

Der Musikstil Techno wird vor allem durch den 4/4-Takt und die Betonung jedes Viertels durch eine elektronische Bassdrum und eine (meist offene) Hi-Hat auf den ungeraden Achteln charakterisiert. Typische ergänzende Elemente sind geschlossene Hi-Hats auf allen Sechzehnteln und Snare Drums oder Handclaps auf jedem zweiten Viertel. Der Harmonielehre folgende Akkorde sind von untergeordneter Bedeutung, stattdessen wird mit einzelnen Klängen und deren Zusammenwirken experimentiert. Die Klangfarben gehören meist in den industriellen und metallischen Bereich. Die Kompositionen sind oft sehr monoton und progressiv aufgebaut.

Entstehung

Von Sala und Stockhausen zu Kraftwerk

Oskar Sala und Karlheinz Stockhausen gelten als die frühen Pioniere der elektronischen Musik. Ihre Ideen und Werke verbanden klassische Komposition mit Technologie. Ende der 60er und Anfang 70er waren sie Inspiration für die zeitgenössische Musik der Formation Kraftwerk aus Düsseldorf. Kraftwerk war stets auf der Suche nach der perfekten (positiven) Symbiose zwischen Mensch und Maschine und legten mit ihrem vierten Album "Autobahn" (1974) den Grundstein für den Musikstil Elektropop. Als besonders einflussreich auf die spätere musikalische Entwicklung gelten ihre Alben "Mensch-Maschine" (1978) und "Computerwelt" (1981), die schon teilweise die für Techno typischen minimalistischen, tanzbaren Elemente aufwiesen. 1982 veröffentlichte Afrika Bambaataa den Track "Planet Rock", in dem er die Melodie des Kraftwerk-Songs "Trans-Europe Express" verarbeitete. "Planet Rock" gilt heute als Klassiker des frühen Hip Hop, als Grundstein von Electro bzw. Electro Funk und förderte die Popularität von Kraftwerk in den Vereinigten Staaten.

Europäische Innovatoren

Der italienische Disco-Produzent Giorgio Moroder setzte bereits in den 70er-Jahren Synthesizer für repetitive Tanzrhythmen ein. Sein 1977 für Donna Summer produzierter Track "I Feel Love" gilt als Meilenstein in der elektronischen Tanzmusik. Während bei Kraftwerk zu Beginn der 80er-Jahre eine längere kreative Pause folgte, leisteten andere europäische Bands und Produzenten weitere Pionierarbeit, die viele spätere Techno-Elemente vorwegnahm oder beeinflusste.
- Die Gruppen DAF und Front 242 prägten Anfang der 80er Jahre mit ihrem durch brachiale Bass-Sequenzerläufe bestimmten Sound einen Stil, der als EBM bezeichnet und oft als Vorläufer von Techno betrachtet wurde.
- Die Veröffentlichungen der Schweizer Formation Yello brachten Innovationen im Bereich des Samplings und ungewöhnliche Rhythmusstrukturen, die später vor allem europäische Techno-Produzenten beeinflussten.
- Der tanzorientierte Synthesizer-Pop der britischen Band Depeche Mode wird von den Detroiter Techno-"Erfindern" Derrick May, Kevin Saunderson und Juan Atkins regelmäßig als Einfluss genannt.
- Jean-Michel Jarre und Brian Eno leisteten in den 70er- und 80er-Jahren Pionierarbeit im Bereich melodiöser Synthesizer-Musik und war eine wichtige Inspirationsquelle für die späteren Techno-Abspaltungen Trance und Ambient (den Begriff hatte Eno geprägt).
- The Art of Noise aus Großbritannien experimentierte mit Geräuschen, Rhythmus-Samples und elektronischen Klängen.

House

In den 80er-Jahren entstand im Warehouse in Chicago der House, als Weiterentwicklung des 70er-Jahre Disco-Sounds. Die typische Single enthielt schon damals eine Version mit ausgedehnter Rhythmus-Passage (meist mit "Club Mix" betitelt). Der Warehouse-DJ Frankie Knuckles erkannte schnell die hypnotische und euphorisierende Wirkung dieser monotonen Zwischenstücke und begann damit, nur noch diese Teile der verschiedenen Schallplatten zu vermischen und den Rest der Songs wegzulassen. Die Club-Musik wurde rhythmischer, aber auch eintöniger.

Techno

Dieser neue Ansatz musikalischen Stils verbreitete sich schnell und wurde in Detroit von den Produzenten Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunderson aufgegriffen. Zusammen mit Richard Davies veröffentlichte Juan Atkins 1984 unter dem Namen Cybotron die Schallplatte "Techno City". Man erzählt, dass Atkins auf die Frage eines Musikjournalisten, wie man denn diesen Stil nennt, geantwortet habe: "Call it techno." In Europa wurde der Begriff "Techno" zum ersten mal im Jahre 1982 von Andreas Tomalla (alias Talla 2XLC) verwendet. Der Frankfurter Musikliebhaber arbeitete Anfang der 80er in einem Plattenladen unter dem Frankfurter Hauptbahnhof. Dort sortierte er alle elektronischen Schallplatten unter einem von ihm gewählten Begriff ein: "Techno". Im Dezember 1984 gründete er den "Technoclub" in der Frankfurter City und gründete später das Label Suck Me Plasma, das vor allem durch seine Trance-Hymnen bekannt geworden ist.

Acid House

Bevor Techno zur Massenbewegung wurde, sorgte Ende der 80er erst noch ein neuer Musikstil für Aufsehen: Acid House, begleitet vom Smiley-Symbol. Mit dieser Ära wurde auch das Rauschmittel Ecstasy populär und sorgte vor allem in den europäischen Medien für eine Hysterie. Die Reaktionen waren strenge Polizeikontrollen und unzählige Razzien. Die Warenhäuser nahmen aus Angst vor Image-Schäden sämtliche Smiley-Artikel aus dem Sortiment und große Radiostationen weigerten sich, Acid-House-Produktionen zu spielen, auch wenn diese in den Top Ten waren. Die Folge dieses Boykotts war das schnelle Verschwinden der Acid-House-Szene.

Weiterentwicklung

Nach dem schnellen Untergang der Acid-House-Ära kam zu Beginn der 90er-Jahre Techno und verbreitete sich in Europa so schnell, dass dasselbe Schicksal wie bei Acid House schon nach kurzer Zeit nicht mehr denkbar war. Veröffentlichungen wie "Das Boot" von U 96 (1991), "James Brown Is Dead" von L. A. Style und "Don’t You Want Me" von Felix (1992) waren erste Charterfolge von Produktionen, die sich an Techno orientierten. Auf die Massen ausgerichtete Kreuzungen zwischen Techno, House und Pop entstanden und wurden unter dem Begriff Dance verbreitet. Bekannte Vertreter waren 2 Unlimited und Culture Beat. In der Techno-Szene entdeckte man in dieser Zeit den TB-303 wieder, den kleinen Synthesizer, der für den charakteristischen Klang von Acid House verantwortlich gewesen war. Acid Techno entstand. Parallel dazu begannen Produzenten und Komponisten wie Harald Blüchel und Paul van Dyk die neuen Techno-Strukturen mit harmonischen Akkorden und Melodien zu verbinden: der Trance entstand und wurde zu einer Abspaltung der Techno-Kultur. In Amsterdam, Rotterdam und Frankfurt entwickelte sich währenddessen mit Hardcore Techno/Gabber das genaue Gegenteil und die vollständige Entfernung von allem, was mit Harmonielehre zu tun hat. Die Vereinigten Staaten hatten zwar mit House und dem Detroit Techno den Grundstein gelegt, spielten jedoch in der weiteren Entwicklung nur eine kleine Rolle. Während sich in Europa eine enorme Stilvielfalt entwickelte und Techno zur kulturellen Bewegung wurde, spielte sich die Szene in den USA weiterhin vor allem im Untergrund ab und die Musik blieb nahe bei ihren klanglichen Wurzeln (siehe z. B. Underground Resistance, Steve Stoll und Damon Wild). Auch waren die Erfolge der amerikanischen Produzenten in Europa größer als in ihrem eigenen Land und so zogen einige von ihnen um (z. B. Jeff Mills nach Berlin). In Deutschland entstanden zu Beginn bis Mitte 90er-Jahre regional typische Sounds - meist geprägt durch bestimmte Plattenlabels, so z. B. der "Sound of Frankfurt" vor allem durch Harthouse, Eye Q und später auch durch 23 Frankfurt und Frankfurt Beat Productions. In Berlin war der Tresor Club mit seinem eigenen Label und Produzenten wie Jeff Mills, Daniel Bell und Joey Beltram für härtere Sound wegweisend, im Trance-Bereich war es vor allem MFS und für Rave-Sound Low Spirit (von Westbam). Populärer Acid Techno kam aus Köln (mit dem Produzentenkreis um Wolfgang Voigt und Dr. Walker), Essen mit Important Records und Hamburg (Noom Records). 1994 schafften es erste Trance-Produktionen in die Charts und es wurden vermehrt Pop-Songs veröffentlicht, deren Geschwindigkeit und Rhythmus sich an Techno orientierte (z. B. Dune und Scooter). Selbst in der volkstümlichen Musik wurden immer häufiger harte elektronische Bassschläge auf die Viertel verwendet. Zur selben Zeit entwickelte sich aus Detroit kommend eine weitere Stilrichtung des Techno, der sogenannte Minimal Techno. Prägend waren dabei vor allem Robert Hood mit dem Album Minimal Nation, Terrence Dixon mit seinem Label Utensil Records sowie der aus Toronto stammende Richie Hawtin. Während in den Niederlanden vor allem harter Techno und in Deutschland vor allem Trance und Acid populär waren, fand ab Mitte bis Ende der 90er ein Wechsel statt. In den Niederlanden entstand der Dutch Trance mit DJ Tiesto als einer der führenden Figuren und in Deutschland erfreuten sich der durch Chris Liebing geprägte Progressive Techno als auch der Schranz immer größerer Beliebtheit.

Produktion

Da Techno mit Hilfe von elektronischen Geräten erzeugt wird, ist es nicht nötig, dass der Komponist ein klassisches Instrument (wie z. B. Klavier) beherrscht. Vor allem die Verwendung von Computern und Sequenzern zur Steuerung von Tasteninstrumenten hat Techno den Ruf von "Billigmusik" eingebracht. Vielerorts wurden Ausdrücke wie "Plastikmüll" oder "Elektroschrott" verwendet. Trotzdem gibt es viele Musiker, die sich der Techno-Produktion über künstlerische Aspekte und intellektuelle Betrachtungsweisen genähert haben. Herkömmliche Song-Strukturen wurden über Bord geworfen und durch neue Ideen ersetzt. Eine wichtige Rolle hierbei spielten unter anderem die Plattenlabel R & S, Mille Plateaux und Warp mit Produzenten wie Cristian Vogel, Wolfgang Voigt und Richard D. James. Bei der Produktion ist der Drumcomputer von essentieller Bedeutung. Geräte mit möglichst elektronisch klingender Perkussion werden üblicherweise bevorzugt. Kultstatus haben der TR-808 und der TR-909 von Roland erreicht, deren Produktion aber bereits vor dem eigentlichen Techno-Hype eingestellt worden war. Daher haben sie einen entsprechend hohen Wiederverkaufswert. Bei den Synthesizern sind vor allem analoge Geräte beliebt, weil diese nicht so "rein" und "sauber" klingen wie die digitalen Varianten und eine sehr große Bandbreite an Klangvariationen und –modulationen per Drehregler (sogenannte "Knobs") ermöglichen. Beliebte Geräte sind bzw. waren z. B. TB-303 und Juno 106. Um die Modulationsmöglichkeiten mit den Vorzügen der digitalen Geräte zu verbinden, wurden sogenannte "virtuell-analoge" Geräte entwickelt. Bekanntes Beispiel ist der Clavia Nord Lead. Durch die Techno-Bewegung wurden einige Synthesizer-Firmen sogar dazu bewogen, wieder Modularsysteme (wie z. B. den A-100 von Doepfer) in ihr Programm aufzunehmen, die eigentlich nur noch historische Bedeutung gehabt hatten. Ab Mitte der 90er-Jahre fand eine zunehmende Verlagerung auf den Computer statt. Während er zu Beginn noch als reiner Sequenzer zur Steuerung der anderen Geräte über MIDI verwendet worden war, brachte die zunehmende Leistungsfähigkeit der PCs die Möglichkeiten des Harddisk Recordings. Sampler wurden durch Computer ersetzt. Software-Firmen begannen mit der Entwicklung und dem Verkauf von Programmen, die schon Tausende von fertigen Bestandteilen (Rhythmuspassagen, Melodiesequenzen etc.) beinhalteten, die über eine einfache Bildschirm-Darstellung miteinander kombiniert werden konnten. Dieses Puzzle-Prinzip führte im Internet zu einer hohen Flut an Amateurproduktionen auf bescheidenem Niveau. Der nächste Entwicklungsschritt folgte mit virtuellen Synthesizern, mit denen sich per PC ein echter Hardware-Synthesizer simulieren lässt. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Reaktor-Software.

Techno als Sammelbegriff

Der Begriff Techno stand anfangs als Synonym für verschiedene elektronische Musikstile wie Electro Pop (Techno Pop), Electronic Body Music oder Electro Wave (Techno Wave).

Elektronische Musik mit regelmäßiger Bassdrum

Seit Anfang der 90er ist mit Techno meist die Gesamtheit aller Musikstile gemeint, die auf den 4/4-Rhythmus basieren und durch Bassdrums betonte Viertel aufweisen und aus der Techno- oder House-Bewegung heraus entstanden sind. Unter den Überbegriff Techno gehören in dieser Hinsicht folgende Untergenres:
- Detroit Techno, die eigentliche Urform aus Detroit
- Acid Techno, eine härtere Weiterentwicklung des Acid-House-Sounds
- Minimal Techno, eine minimalistische, experimentelle Richtung
- Tech House, eine Mischung zwischen Techno und House-Elementen
- Trance mit den Untergenres Hardtrance, Progressive Trance etc.: eine sphärische, melodische Version des Techno, die von Flächenklängen dominiert wird
- Goa, eine psychedelische Verbindung aus Acid Techno und Trance-Elementen
- Hardcore Techno mit Untergenres Gabber und Speedcore: sehr schnelle, von verzerrten Beats und Klängen dominierte Techno-Varianten
- regionale Ausprägungen wie Schranz

Abgrenzung von House

Es ist häufig schwierig, die Familie der Techno-Richtungen und House voneinander abzugrenzen. Beide Musikrichtungen basieren auf ähnlichen Grundelementen. Da Techno seine Wurzeln im House hat und sich beides weitgehend innerhalb derselben Szene entwickelte, sind auch vielfältige Mischformen, wie etwa Tech House, Hard House oder Progressive House anzutreffen und an manchen Orten kommt House sogar die Bedeutung des Überbegriffs für sämtliche Techno- und House-Richtungen zu. Dennoch wird normalerweise zwischen Techno und House unterschieden. Häufig wird die Unterscheidung anhand folgender Kriterien vorgenommen:
- House ist meist langsamer (110 bis 125 BPM)
- House besitzt oft einen Rhythmus mit punktierten Sechzehnteln (am Funk orientiert), Techno enthält dagegen meist gerade Sechzehntel und klingt somit maschineller und technischer
- Während bei Techno elektronische Sounds und Klangexperimente im Vordergrund stehen, trifft man bei House traditionelle Instrumente an
- Bei Techno ist meist der Einfluss von Industrial hörbar, während House stärker an die Disco-Musik der 70er erinnert.

Elektronische Musik

Fasst man den Begriff noch weiter, kann man unter "Techno" die Gesamtheit der tanzbaren Musik mit ausgeprägt elektronischem Charakter (elektronische Tanzmusik) verstehen. Dazu gehören dann auch Stilrichtungen mit unregelmäßigen Rhythmen und Rhythmus-Experimenten. Die Entwicklungsgeschichte dieser Genres hat zwar zum Teil denselben Ursprung, lief aber zum Großteil parallel und unabhängig zur Entwicklung der eigentlichen Rave-Kultur. Es kommt allerdings häufig vor, dass Produzenten elektronischer Musik in der gesamten Spannbreite tätig sind (z. B. CJ Bolland und Cristian Vogel) und so die Grenzen verwischen. Folgende Untergenres komplettieren das Feld:
- Electro
- Electronica/Intelligent Dance Music (früher manchmal auch "Intelligent Techno" genannt)
- Drum'n'Bass
- Big Beat
- 2Step Ferner wird von einigen Leuten "Techno" auch als Synonym für elektronische Musik verwendet. Diese Anwendung des Begriffs wird jedoch der enormen Genre-Vielfalt nicht gerecht, zumal man heute in fast jeder Stilrichtung elektronische Einflüsse finden kann.

Techno als Kultur

Nach dem Personenkult in der Rock-Szene gab es viele Musiker, die sich von diesem Star-Gehabe entfernen wollten. Die gesamte Aufmerksamkeit sollte der Musik gelten und nicht dem Musikproduzenten. Viele Künstler verwendeten für unterschiedliche Veröffentlichungen auch unterschiedliche Namen und verhinderten so, dass sie als Personen bedeutend wurden. Stattdessen wurde der Disc-Jockey zum Held der tanzenden Menge. Auffallende Persönlichkeiten wie Sven Väth standen schnell im Mittelpunkt. Trotz der eigentlichen Absicht und den Bemühungen der Urväter, entstand schnell eine Szene mit einem Personenkult, der den früheren Rock-Stars in nichts nachstand.

Veranstaltungen

Mit den Ursprüngen der Techno-Bewegung sind vor allem dunkle Keller mit wenig Einrichtung, leerstehende Lagerhallen und alte Fabrikgelände verbunden. Die Örtlichkeiten, genannt Techno Clubs, hatten Namen wie Tresor, Stammheim, Bunker oder E-Werk - meist nach ihrem früheren Zweck benannt. Mit dem sehr schnellen Wachstum der Szene gab es immer häufiger große Veranstaltungen - sogenannte Raves. Schnell wurde das kommerzielle Potenzial der Szene entdeckt und ausgeschöpft. Großanlässe wurden von namhaften Firmen gesponsert und fanden in modernen Messehallen statt. Neben den Tanzflächen bzw. -hallen (sogenannte "Floors") wurden weite Bereiche für Merchandising genutzt oder an Verkäufer (DJ-Bedarf, Mode usw.) vermietet. Unzählige Jungunternehmer versuchten als Veranstalter Fuss zu fassen, um an "das große Geld" zu kommen. Konkurrierende Raves warben sich gegenseitig die Besucher ab und es häuften sich Pressemitteilungen über Organisatoren, die mit unlauteren Mitteln arbeiteten.

Mode / Clubwear

In ihren Anfängen war die Szene durch individuelles Auftreten und ausgefallene Bekleidungsideen geprägt. Beliebte Themen waren Plastik-Ästhetik, verschiedene Fetisch-Stile, 70er-Jahre, Second-Hand-Optik, Retro-Sportkleidung und Science Fiction. Nach 1992 entwickelten sich daraus erste kommerzielle Mode-Trends, die von der Bekleidungsindustrie aufgegriffen und unter dem Begriff "Clubwear" angeboten wurden. Bei Clubwear handelt es sich seitdem immer öfter um teure Markenartikel, kombiniert mit einer ganze Palette an Accessoires. Entsprechend nahm die Vereinheitlichung der getragenen Clubwear immer mehr zu. Gegen Mitte der 90er trugen viele Partygänger bei den großen Raves einen Einheitslook aus weißen Handschuhen, Schnullern, Trillerpfeifen, langen Zipfelmützen, hohen Hüten und Hosen mit Schlag. Auf kleineren Parties in den Clubs sah es etwas anders aus; viele Techno-Clubgänger versuchten sich durch individuellere und innovativere Kleidung abzugrenzen, jedoch wurde auch vermehrt oft auf die neuen Markenprodukte zurückgegriffen. Es entwickelten sich unterschiedliche Dresscodes für die verschiedenen Unterbereiche der Szene. So kleidete sich zum Beispiel der typische Raver anders als der typische Gabber-Anhänger, aber es blieben doch immer einige Grundzüge erkennbar. Es gibt auch heute noch Locations, an denen man die klassischen Clubwear-Styles trägt (Schlaghosen und Shirts mit auffälligen Mustern und Farben, schrille Farben werden dabei bevorzugt, des Weiteren Zubehör wie Gürtel, Arm- und Halsbänder, Ringe und UV-Gel. Knicklichter - auch als "Glowsticks" bezeichnet - werden beim Tanzen benutzt um Figuren darzustellen), im großen und ganzen kann man heute allerdings nicht mehr von einer eigenen Techno-Clubwear sprechen. Externe Links zu Abbildungen: [http://www.deecom.de/commerce/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/1/4375_p1.jpg Schlaghosen] | [http://www.deecom.de/commerce/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/1/5188_p1.jpg Shirts] | [http://www.deecom.de/commerce/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/1/4256_p1.jpg Arm- und Halsbänder] | [https://ssl.kundenserver.de/s71587631.einsundeinsshop.de/sess/utn;jsessionid=1542056336af445/shopdata/smimages/10/detail_LS15high_240x370.jpg Knicklichter]

Design

Auch im Design, insbesondere im Grafikdesign, entwickelte die Techno-Kultur bald eine eigene Sprache, die bereits zu Beginn der 90er Jahre Eingang in andere Kulturbereiche fand. Der Ursprung dieser Welle war die Gestaltung der Flyer, der "Programmzettel" der Techno-Veranstaltungen und Techno-Clubs. Diese waren zu Beginn zwar noch mit wechselhaften, ausgefallenen Motiven bedruckt, bald bildete sich jedoch ein eigener Stil mit eigenen Schrifttypen heraus. Zunächst wurden dabei aufwendige Computeranimationen mit typisch synthetischen Farben (z.B. grelle Neontöne) bevorzugt, begleitet von Schrifttypen, die eckige, ebenfalls technisch-"computerhafte" Formen aufwiesen. Parallel dazu entwickelte sich ein minimalistischer Stil, in dem die Gestaltungselemente auf ein Minimum heruntergefahren wurden und in denen Schwarz-Weiß und nur zwei- oder dreifarbige Gestaltungen eine Rolle spielten; die Schrifttypen dieser Bewegung waren ähnlich simpel wie die früherer Computer. Auch gab es Richtungen, die sehr eignene Design-Stile entwickelten, wie etwa die Hardcore-Techno-Sparte, die sich am Design von Horrorfilm-Kinoplakaten und Horror-Comic-Bereich orientierten, oder die vom "psychedelischen" Design der 60er Jahre beeinflusste Psytrance-Bewegung. Ab etwa 1995 vervielfältigten sich die Stilformen im Techno-Design allerdings deutlich; es wurden zudem vermehrt "Retro"-Elemente eingebaut, die an frühere Epochen erinnern.

Drogen

Kritiker meinen Designerdrogen wie Ecstasy und Amphetamine seien untrennbar mit der Techno-Szene verbunden. Die Menge an illegalen Substanzen, die Behörden bei Razzien an Techno-Partys Anfang der 90er beschlagnahmt hatten, löste in den Medien eine hitzige Debatte aus. Vielerorts erhob sich der Eindruck, dass es kaum nüchterne Raver gäbe. Infolgedessen begannen Vereine und Veranstalter mit Aufklärungskampagnen über die Risiken und Gefahren der Designerdrogen, richteten an Großveranstaltungen Informationsstände ein und verteilten Merkblätter. Mit der zunehmenden Popularität und Chartpräsenz von Techno-Veröffentlichungen ebbte das Thema nach und nach ab.

Wichtige Vertreter

Bekannte Clubs


- Berghain / Panorama Bar (Berlin)
- Cocoon Club (Frankfurt am Main / Ibiza)
- Cyberhouse (Hanomag-Gelände Hannover)
- Distillery (Leipzig)
- Dorian Gray (Frankfurt am Main)
- Hacienda (Manchester)
- Fuse Club (Brüssel)
- Maria am Ostbahnhof (Berlin)
- Omen (Frankfurt am Main)
- Supermarket (Zürich)
- Club Q (Zürich)
- Oxa (Zürich)
- Rohstofflager (Zürich)
- Stammheim (Kassel)
- Technoclub (Frankfurt am Main)
- Tresor (Berlin)
- Tunnel Club (Hamburg)
- U60311 (Frankfurt am Main)
- Ultraschall (München)
- Warehouse (Köln)
- Watergate (Berlin)

Bedeutende Magazine


- Frontpage
- Raveline
- Groove
- de:bug
- Flyer
- !ntro

Literatur


- Philipp Anz, Patrick Walder (Hrsg.): Techno. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1999, ISBN 3-499-60817-0
- Simon Reynolds: Energy Flash: a Journey Through Rave Music and Dance Culture. Pan Macmillan, 1998, ISBN 0-330-35056-0. US-Ausgabe (gekürzt): Generation Ecstasy: Into the World of Techno and Rave Culture. Routledge, 1999, ISBN 0-415-92373-5
- Dan Sicko: Techno Rebels: The Renegades of Electronic Funk, Billboard Books, New York 1999, ISBN 0-8230-8428-0
- Marcel Feige (Mitbegründer des Raveline Magazin, Chefredakteur bei "Deep"): Deep in Techno, Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-328-4
- Sven Schäfer, Jesper Schäfers, Dirk Waltmann (Herausgeber: Raveline Magazin): Techno-Lexikon. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 1998, ISBN 3-89602-142-7
- Ronald Hitzler/Michaela Pfadenhauer (Hrsg.): Techno-Soziologie. Erkundungen einer Jugendkultur Leske + Budrich, Opladen: Erlebniswelten Band 1. 2001. ISBN 3-8100-2663-8

Siehe auch


- Streetwear
- Elektronische Musik
- Love-Parade
- Technoparaden
- Liste von DJs
- Rave
- Techno-Club
- Kategorie Techno
- Discogs, eine bedeutende Diskografien-Datenbank
- Netzlabel

Weblinks


- [http://www.technoguide.de Technoguide.de]
- [http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/musik/techno/glossar/ BR-Online.de (Stilübersicht)]
- [http://www.worldwidetechno.de WorldWideTechno.de]
- [http://techno.de/ Techno.de]
- [http://www2.rz.hu-berlin.de/fpm/works/schlicke.htm#DJMusik Eine Untersuchung der Musikkultur Techno] Kategorie:Elektronische Tanzmusik Kategorie:Computerkunst ! ja:テクノ

2001

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2001 ist „Internationales Jahr der Mobilisierung gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ (UNO)
- 2001 ist „Jahr des Dialogs zwischen den Kulturen“ (UNO)
- 2001 ist „Internationales Jahr der Freiwilligen“ (UNO)
- Die Mäandertrüffel (Choiromyces meandriformis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Esche (Fraxinus excelsior) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Feldhase (Lepus europaeus) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Glockenblume (Campanula) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Politik


- 1. Januar: Moritz Leuenberger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Griechenland. Beitritt zur Wirtschafts- und Währungsunion
- 6. Januar: Parlamentswahlen in Thailand
- 6. Januar: Ariel Scharon wird zum neuen Ministerpräsidenten Israels gewählt
- 7. Januar: John Agyekum Kufuor wird Staatspräsident von Ghana
- 14. Januar: Dr. Jorge Sampaio wird als Staatspräsident in Portugal in seinem Amt bestätigt
- 20. Januar: Gloria Macapagal Arroyo wird Staatspräsidentin auf den Philippinen
- 20. Januar: George W. Bush wird zum neuen Präsidenten der USA vereidigt
- 25. Januar: Armenien wird in den Europarat aufgenommen
- 25. Januar: Aserbaidschan wird in den Europarat aufgenommen
- 26. Januar: Demokratische Republik Kongo. Joseph Kabila wird Staatspräsident
- 2. Februar: José Maria Neves wird Premierminister von Kap Verde
- 7. Februar: Ariel Sharon wird Ministerpräsident von Israel
- 16. Februar: US-amerikanische und britische Kampfflugzeuge bombardieren Ziele nahe Bagdad, da der Irak gegen das Flugverbot verstoßen habe
- 20. Februar: Erste Kommunalwahlen im Jemen
- 25. Februar: Pedro Pires wird Staatspräsident vom Kap Verde
- 25. Februar: Republik Moldau. Parlamentswahlen
- 26. Februar: Vertrag von Nizza, die Erweiterung der EU betreffend, unterzeichnet
- 1. März: Bulgarien. Volkszählung (bis 15. März)
- 4. März: In einer Volksabstimmung der Schweiz stimmen 76,7 % der Wahlbeteiligten für die Verfassungsinitiative „Ja zu Europa“ und damit gegen einen EU-Beitritt der Schweiz. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,7 %
- 7. März: Algerien und Deutschland schließen ein Seeschifffahrtsabkommen
- 7. März: Dileita Mohamed Dileita wird Premierminister in Dschibuti
- 12. März: Die UNESCO bestätigt, dass Taliban zwei der größten aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. stammenden Buddha-Statuen in Bamiyan, Afghanistan, zerstört haben
- 16. März: Katar. Der Streit um die Hawar-Inseln wird beendet durch Urteil des Internationalen Gerichtshofs
- 18. März: Die Gewerkschaft Ver.di wird in Berlin gegründet
- 25. März: Norwegen ist Mitglied des Schengener Abkommen
- 27. März: Laos. Bounnhang Vorachit wird Ministerpräsident
- 31. März: Sturz des Staatspräsidenten Bernard Dowiyogo von Nauru durch Misstrauensvotum
- 4. April: Vladimir Voronin wird Staatspräsident von der Republik Moldau
- 4. April: Silvia Cartwright wird Generalgouverneurin (Staatsoberhaupt) von Neuseeland
- 15. April: Der Investitionsschutz- und Förderungsvertrag zwischen Deutschland und El Salvador tritt in Kraft
- 29. April: Parlamentswahlen in Senegal
- 8. Mai: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der Weltbank
- 13. Mai: Mazedonien. 6. Regierungsumbildung
- 22. Mai: Taliban erwägen, Hindus in Afghanistan zum Tragen einer Markierung zu verpflichten
- 29. Mai: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 30. Mai: Die Kulturkommission zwischen Kanada und Deutschland trifft in Berlin zusammen
- 1. Juni: Interimsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 1. Juni: Blutbad in Nepal. König Birendra und fast die ganze Familie wurden durch den Sohn Birendras getötet, der sich anschließend selbst tötet
- 4. Juni: Prinz Gyanendra Bir Bikram wird König von Nepal
- 7. Juni: Großbritannien. Wiederwahl von Tony Blair als Premierminister
- 8. Juni: Iran. Wiederwahl von Mohammad Chātemī zum Staatspräsidenten
- 16. Juni: Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen wird durch ein Misstrauensvotum im Zusammenhang mit dem Berliner Bankenskandal gestürzt. Sein Nachfolger wird Klaus Wowereit
- 17. Juni: Parlamentswahlen in Bulgarien
- 18. Juni: Mazedonien beendet die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan
- 19. Juni: Mazedonien nimmt diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China auf
- 20. Juni: Pervez Musharraf wird Staatsoberhaupt in Pakistan
- 20. Juni: Pakistan. Das Parlament wird aufgelöst
- 24. Juni: Ilir Meta wird Regierungschef in Albanien
- 26. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht Ljubljana, Slowenien
- 28. Juni: Rumänien erhält Beobachterstatus in der OECD
- 28. Juni: Jugoslawien. Auslieferung von Ex-Präsident Milosevic an den Internationalen Strafgerichtshof
- 6. Juli: Weitere Länder erhöhen bei einer Konferenz in Genf, Schweiz, die an Burundi durch Frankreich zugesagten 440 Mio. USD auf 830 Mio. USD
- 20.: 22. Juli: In Genua findet der G8 Wirtschaftsgipfel statt. Dieser erlangt traurige Popularität, aufgrund der teilweise menschenrechtsverletzenden Brutalität der italienischen Polizei
- 23. Juli: Indonesien. Abdurrahman Wahid verliert sein Amt als Präsident. Frau Megawati Soekarnoputri wird neue Präsidentin
- 24. Juli: Bulgarien. Der ehemalige Zar Simeon II. wird zum Ministerpräsidenten gewählt
- 28. Juli: Dr. Alejandro Toledo Manrique wird Staatspräsident in Peru
- 5. August: Taliban schließen eine Shelter Now International Agentur in Afghanistan und nehmen 24 Mitarbeiter fest, da diese versucht hätten Muslime zum Christentum zu missionieren. Diese Tätigkeit kann in Afghanistan mit dem Tode bestraft werden
- 6. August: Bolivien. Präsident Banzer tritt wegen schwerer Krankheit zurück
- 14. August: Mexiko. Verfassungsänderung tritt in Kraft
- 27. August: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Essential Harvest“ (Waffeneinsammeln)
- 2. September: France Albert René wird als Staatspräsident auf den Seychellen in seinem Amt bestätigt
- 10. September: Parlamentswahlen in Norwegen
- 11. September: Terroranschläge in den USA auf das World Trade Center und das Pentagon
- 17. September: Republik Niger. Regierungsumbildung
- 21. September: Arnold Rüütel wird Staatspräsident in Estland
- 23. September: Parlamentswahlen in Polen
- 24. September: Das Freihandelsabkommen zwischen Jordanien und USA tritt in Kraft
- 27. September: Beim Zuger Attentat werden 14 Politiker von Friedrich Leibacher mit einem Sturmgewehr umgebracht
- 4. Oktober: Mazedonien. Beginn NATO-Operation „Amber Fox“
- 7. Oktober: Unter Präsident George W. Bush beginnen die Streitkräfte der USA ohne UNO-Mandat mit Luftangriffen auf das Gebiet Afghanistans und töten in den nachfolgenden Monaten über 1000 Zivilisten pro Woche. Dabei kommen auch Streubomben zum Einsatz. Die Ergreifung oder Tötung von Osama Bin Laden und Taliban-Chef Mullah Omar misslingt ihnen jedoch
- 11. Oktober: König Abdullah II. von Jordanien auf Staatsbesuch in Deutschland
- 19. Oktober: Parlamentswahlen in der Mongolei
- 19. Oktober: Kjell Magne Bondevik wird Ministerpräsident in Norwegen
- 19. Oktober: Leszek Miller wird Regierungschef in Polen
- 20. Oktober: Serbien und Montenegro wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
- 29. Oktober: Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Kroatien und der EU wird in Luxemburg unterzeichnet
- 3. November: Neuwahlen in Singapur
- 5. November: Parlamentwahlen in Aserbaidschan
- 10. November: Australien. Wahlen zum Repräsentantenhaus
- 24. November: Aserbaidschan. Prof. Dr. Murtuz Aleskerov wird zum Parlamentspräsident gewählt
- 27. November: Beginn der Afghanistan-Konferenz „UN Talks on Afghanistan“ auf dem Petersberg bei Königswinter
- 30. November: Mazedonien. 7. Regierungsumbildung
- 2. Dezember: Volksabstimmung in der Schweiz über Abschaffung der Armee
- 8. Dezember: Verabschiedung des „EU-Japan-Action-Plans“
- 11. Dezember: Die Volksrepublik China tritt der Welthandelsorganisation WTO bei
- 16. Dezember: Parlamentswahlen in Chile
- 16. Dezember: Präsidentschaftswahl in Madagaskar
- 22. Dezember: Der Deutsche Bundestag stimmt der Entsendung deutscher Streitkräfte zur Umsetzung der Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrates mit großer Mehrheit zu
- 22. Dezember: In Kabul wird Hamid Karsai zum Chef der Übergangsregierung ernannt
- 23. Dezember: Komoren. Annahme der neuen Verfassung durch Referendum
- 27. Dezember: Wahlen in Sambia
- 31. Dezember: Lettland. Die OSZE-Beobachtung wird beendet

Katastrophen


- 13. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador. 852 Tote
- 26. Januar: Erdbeben der Stärke 7,7 in Indien, ca. 20.000 Tote
- 1. Februar: Angolanische Rebellen schossen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kamen ums Leben
- 13. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador. 315 Tote
- 4. März: Nähe Unadilla, Georgia, USA. Eine Militärmaschine, auf dem Weg von Florida nach Virginia, stürzte brennend ab. Alle 21 Soldaten und die 3 Personen der Crew starben
- 29. März: Aspen, Colorado, USA. Absturz einer Verkehrsmaschine von Los Angeles kommend. Alle 18 Menschen an Bord starben
- 3. Mai: Nach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen
- 23. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru. 138 Tote
- 3. Juli: Irkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben
- 20. Juli: Der 23 jährige Carlo Giuliani wird während einer Demonstration im Rahmen des G8 Gipfels in Genua von einem Carabinieri erschossen
- 11. September: Am Morgen des 11. September 2001 wurde ein terroristischer Angriff gleichzeitig in New York City, Washington, D.C. und in der Nähe von Pittsburgh verübt. Vier Passagierjets wurden gekapert, davon wurden zwei in die Türme des World Trade Centers (WTC), welches daraufhin einstürzte, und eines in das Pentagon gesteuert. Das vierte Flugzeug stürzte ab, bevor es sein Ziel erreichte. Insgesamt starben etwa 3.000 Menschen bei den Anschlägen
- 27. September: Im Zuger Kantonalparlament werden 14 Politiker von einem Attentäter mit einem Sturmgewehr umgebracht, wovon die ganze Schweiz und die EU in tiefe Trauer versetzt wird
- 4. Oktober: Ukraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wurde während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord starben
- 8. Oktober: Mailand, Italien. Eine MD-87, auf dem Weg nach Kopenhagen, Dänemark, kollidierte während des Starts mit einer deutschen Cessna, welche irrtümlich im starken Nebel die falsche Rollbahn benutzte. Die Maschinen gerieten sofort im Flammen. Alle 118 Personen an Bord starben, ebenso 4 Mitarbeiter des Bodenpersonals
- 24. Oktober: Brandkatastrophe im Sankt-Gotthard-Tunnel
- 12. November: New York, USA. Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo, Dominikanische Republik, stürzte weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner starben. Aufgrund von hinterlassenen Luftströmungslinien einer Boeing 747 der Japan Airlines, wurde das Flugzeug in seinem zugewiesenen Kurs gestört, zur Behebung dieser Störung hatte der im Airbus A300 unerfahrene Pilot die Grenzwerte der Belastbarkeiten des Seitenruders überschritten, indem er es 3 Mal um etwa 1 Zentimeter zu weit steuerte. Daraufhin löste sich das gesamte Seitenruder und die Maschine ging in den Sturzflug über. Der Pilot hatte den zuständigen Fluglotsen des John F. Kennedy International Airport vor dem Start um 8 Kilometer Abstand von der Boeing 747 gebeten, damit die Maschine nicht in stärkere Luftturbulenzen geriet. Der Fall wurde anhand des Fundes des Seitenruders im Hafen von New York City untersucht. Da keine Schäden oder Konstruktionsfehler am Material entdeckt wurden, war klar, dass Airbus keine Schuld am Unglück zuzuweisen war, sondern nur dem zuständigen Piloten aufgrund von zu starkem Einlenken/Steuern des Seitenruders
- 19. November: Kalyazin, Russland. Eine Iljushin-18, auf dem planmäßigen Flug von Sibirien nach Moskau, stürzte etwa 250 km nordöstlich vor Moskau ab. Alle 27 Menschen an Bord starben
- 24. November: Zürich, Schweiz. Eine Passagiermaschine auf dem Weg von Berlin, Deutschland, nach Zürich, Schweiz, stürzte etwa 5 km vor dem Ziel ab. 24 der 33 Menschen an Bord starben, 5 mussten mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Siehe auch: Crossair Flug 3597
- 2. Dezember: Khabarovsk, Russland. Eine Iljushin-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fing über dem Beringmeer Feuer und stürzte ab. Alle 18 Menschen an Bord starben

Wissenschaft und Technik


- 15. Januar: Die Wikipedia, das heute größte Internet-Lexikon, geht online
- 12. Februar: Die US-amerikanische Raumsonde NEAR landet nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche
- 15. Februar: Im Rahmen des Humangenom-Projektes wird eine vorläufige Arbeitsversion des gesamten menschlichen Genoms vorgestellt
- 10. März: Die FSF Europe wird gegründet
- 28. April: 8. Mai: Dennis Tito, der erste Weltraumtourist der Raumfahrtgeschichte, absolviert seinen Raumflug zur Internationalen Raumstation ISS
- 21. Juni: Totale Sonnenfinsternis im südlichen Afrika
- 15. August: Nach über 60 Jahren startet Zeppelin mit dem Zeppelin NT wieder den Passagierflugbetrieb
- 14. Dezember: Ringförmige Sonnenfinsternis in Mittelamerika
- 22. Dezember: erste geklonte Katze kommt zur Welt

Gesellschaft


- Einführung des Weltmännertags

Kultur


- Mai: Das Vierte EJCF fand in Basel statt. Nächste Ausgabe wird 2004 sein
- 23. Mai: Feierliche Eröffnung des Museums der Phantasie in Bernried am Starnberger See
- 22. Juni: Die Volxtheaterkarawane wird von der italienischen Polizei festgenommen
- 15. Oktober: Tokelau wird assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- Das Paul-Löbe-Haus wird eröffnet
- Erstmalige vergabe des Kulturpreis Deutsche Sprache

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Deutscher Fußball-Meister: Männer: FC Bayern München, Frauen: 1. FFC Frankfurt
- Deutscher Eishockey-Meister: Männer: Adler Mannheim, Frauen: TV Kornwestheim
- Eishockey-Weltmeister: Männer: Tschechien, Frauen: Kanada, U20-Junioren: Tschechien, U18-Junioren: Russland
- Tour de France-Sieger: Lance Armstrong
- 21. Januar: Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar
- 27. Januar: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Orlin Norris in der Rudi-Sedlmayer-Halle, München, Deutschland, durch K. o.
- 24. März: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Derrick Jefferson in der Rudi-Sedlmayer-Halle in München, Deutschland, durch technischen K. o.
- 22. April: Hasim Rahman gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lennox Lewis in Carnival City, Brakpan, Südafrika, durch K. o.
- 19.-26. Mai: Die VI. Arafura Games fanden in Darwin (Stadt), Australien, statt
- 23. Mai: Bayern München gewinnt die Champions League 2001 gegen Valencia mit 6:5 n.E
- 4. August: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Charles Shufford, USA, in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen K. o.
- 17. November: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Hasim Rahman in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch K. o.
- 8. Dezember: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Ross Puritty in der Arena Oberhausen, Oberhausen, Deutschland, durch technischen K. o.

Diverses


- Sommer: in Garmisch-Partenkirchen wurde nach nur anderthalb Tagen Betriebszeit eine Ampel wieder abgeschaltet, nachdem sich der Verkehr schon kurze Zeit nach Inbetriebnahme bis weit auf die B2 zurückstaute. Die entstandenen Kosten beliefen sich auf rund 76.000,- €

Geboren


- 18. Mai: Alfons Constantin Maria, Sohn von Prinz Maximilian von Liechtenstein und Angela Brown
- 25. Oktober: Prinzessin Elisabeth Thérèse Marie Hélène, Tochter von Kronprinz Philipp von Belgien und Prinzessin Mathilde d'Udekem d'Acoz
- 1. Dezember: Toshi no miya Aiko (Prinzessin von Japan), Tochter des derzeitigen japanischen Kronprinzen Naruhito und Prinzessin Masako

Gestorben

1. Halbjahr


- 1. Januar: Ray Walston, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1914)
- 2. Januar: William P. Rogers, US-amerikanischer Außenminister (
- 1913)
- 8. Januar: Alfred Neumann (SED), deutscher Politiker, Minister für Materialwirtschaft der DDR (
- 1909)
- 12. Januar: Luíz Bonfá, brasilianischer Komponist und Gitarrist (
- 1922)
- 12. Januar: William Hewlett, Gründer von Hewlett-Packard (
- 1913)
- 12. Januar: Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet (
- 1927)
- 14. Januar: Karl Bednarik, österreichischer Maler und Schriftsteller (
- 1915)
- 14. Januar: Burkhard Heim, deutscher Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter (
- 1925)
- 16. Januar: Laurent-Désiré Kabila, von 1997 bis 2001 Präsident der Demokratischen Republik Kongo (
- 1939)
- 21. Januar: Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer (
- 1924)
- 24. Januar: Eduard Schütz, baptistischer Theologe (
- 1928)
- 26. Januar: Ingeborg Bingener, Autorin und Politikerin (Die Tierschutzpartei) (
- 1922)
- 28. Januar: Hartmut Reck, deutscher Filmschauspieler und Synchronsprecher (
- 1932)
- 28. Januar: Max Weiler, österreichischer Maler (
- 1910)
- 31. Januar: Heinz Starke, deutscher Politiker (
- 1911)
- 4. Februar: J. J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker (
- 1924)
- 6. Februar: Kurt Neuwald, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Westfalen-Lippe (
- 1906)
- 7. Februar: Anne Morrow Lindbergh, Ehefrau, Co-Pilotin und Navigatorin von Charles A Lindbergh (
- 1906)
- 8. Februar: Giuseppe Casoria, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1908)
- 8. Februar: Tisa von der Schulenburg, deutsche Künstlerin und Ordensschwester (
- 1903)
- 9. Februar: Herbert Simon, Sozialwissenschaftler, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften (
- 1916)
- 11. Februar: Maurice Zermatten, Schweizer Schriftsteller (
- 1910)
- 12. Februar: Kristina Söderbaum, Schauspielerin (
- 1912)
- 13. Februar: Manuela (Sängerin), deutsche Schlagersängerin (
- 1943)
- 16. Februar: Helen Vita, deutsche Chansonni??re, Schauspielerin und Kabarettistin (
- 1928)
- 17. Februar: Richard Wurmbrand, rumänischer lutherischer Pfarrer (
- 1909)
- 18. Februar: Balthus, polnisch-französischer Maler (
- 1908)
- 19. Februar: Charles Trenet, französischer Sänger, Komponist, Dichter und Maler (
- 1913)
- 19. Februar: Stanley Kramer, US-amerikanischer Regisseur und Filmproduzent (
- 1913)
- 21. Februar: José Alí Lebrún Moratinos, Erzbischof von Caracas und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1919)
- 22. Februar: Evelyn Holt, deutsche Schauspielerin (
- 1908)
- 24. Februar: Claude Elwood Shannon, US-amerikanischer Mathematiker (
- 1916)
- 25. Februar: Paul Huber, Schweizer Komponist (
- 1918)
- 26. Februar: Jale Inan, türkische Archäologin (
- 1917)
- 26. Februar: Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker (
- 1906)
- 28. Februar: Dale Earnhardt, US-amerikanischer NASCAR-Fahrer (
- 1951)
- 1. März: John Painter, ältester Mann der Welt (zweifelhaft) vom 29. April 1999 bis zu seinem Tod
- 4. März: Gerardo Barbero, Schachgroßmeister (
- 1961)
- 8. März: Ninette de Valois, Tänzerin des klassischen Balletts und Gründerin des Royal Ballet (
- 1898)
- 12. März: Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent (
- 1927)
- 17. März: Boris Wiktorowitsch Rauschenbach, sowjetischer Physiker (
- 1915)
- 18. März: Kurt Muthspiel, österreichischer Chorerzieher und Komponist (
- 1931)
- 21. März: Heinrich Krebs, Richter am deutschen Bundessozialgericht (
- 1910)
- 22. März: William Hanna, US-amerikanischer Zeichentrickfilmer und Produzent (
- 1910)
- 22. März: Sabiha Gökçen, Kampfpilotin (
- 1913)
- 23. März: David McTaggart, Greenpeace-Aktivist und Funktionär (
- 1932)
- 26. März: Piotr Sobociński, polnischer Kameramann (
- 1958)
- 29. März: John Lewis (Pianist), US-amerikanischer Jazz-Musiker (Pianist und Komponist) (
- 1920)
- 31. März: Clifford Shull, Physiker (
- 1915)
- 31. März: Gillian Dobb, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1929)
- 2. April: Jennifer Syme, Freundin des Schauspielers Keanu Reeves (
- 1972)
- 3. April: Martin Christoffel, Schweizer Schachspieler (
- 1922)
- 7. April: Beatrice Straight, US-amerikanische Schauspielerin (
- 1914)
- 9. April: Emil Carlebach, Widerstandskämpfer in Buchenwald, MdL und Journalist (
- 1914)
- 12. April: Harvey Ball, Erfinder des „Smileys“ (
- 1921)
- 15. April: Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger der Band Ramones (
- 1951)
- 16. April: Klaus Kindler, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher (
- 1930)
- 17. April: Vera Brühne, mutmaßliche Doppelmörderin (
- 1910)
- 19. April: Edith Picht-Axenfeld, deutsche Cembalistin (
- 1914)
- 20. April: Giuseppe Sinopoli, italienischer Dirigent, Komponist, Mediziner und Archäologe (
- 1946)
- 22. April: Heiko Augustinus Oberman, reformierter Kirchenhistoriker (
- 1930)
- 23. April: Raymund Schmitt, Präsident des Bezirkstages von Unterfranken (
- 1930)
- 23. April: Albert Oeckl, deutscher Professor (
- 1909)
- 23. April: Carl Zimmerer, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (
- 1926)
- 28. April: Evelyn Künneke, deutsche Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin (
- 1921)
- 28. April: Marie Jahoda, österreichische Soziologin (
- 1907)
- 29. April: Andy Phillip, US-amerikanischer Basketballspieler (
- 1922)
- 30. April: Andreas Kupfer, deutscher Fußballspieler (
- 1914)
- 2. Mai: Heinz te Laake, Künstler der Malerei, Kinetik und Skulptur (
- 1925)
- 2. Mai: Wolfgang Greese, deutscher Schauspieler (
- 1926)
- 4. Mai: Rudi Strahl, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker (
- 1931)
- 7. Mai: Elisabeth Reichelt, deutsche Kammersängerin und Koloratursopranistin (
- 1910)
- 9. Mai: Johannes Poethen, deutscher Schriftsteller (
- 1928)
- 9. Mai: Heinz Bethge, deutscher Physiker (
- 1919)
- 9. Mai: Nikos Sampson, zypriotischer Politiker, Präsident der Republik Zypern (
- 1935)
- 10. Mai: Werner Schuster, deutscher Politiker (
- 1930)
- 11. Mai: Douglas Adams, englischer Schriftsteller (
- 1952)
- 11. Mai: Klaus Schlesinger, deutscher Schriftsteller und Journalist (
- 1937)
- 12. Mai: Perry Como, US-amerikanischer Sänger (
- 1912)
- 13. Mai: Jason Miller, US-amerikanischer Schauspieler und Dramatiker (
- 1939)
- 15. Mai: Alexei Andrejewitsch Tupolew, russischer Flugzeugkonstrukteur (
- 1925)
- 19. Mai: Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler, Jurist, Sozialforscher, Kritiker (
- 1907)
- 19. Mai: Eliza Hansen, deutsche Klavierpädagogin, Pianistin und Cembalistin (
- 1909)
- 24. Mai: Wolfgang Kimmig, deutscher Prähistoriker (
- 1910)
-

Paul van Dyk

Paul van Dyk (
- 16. Dezember 1971 in Eisenhüttenstadt; eigentlich Matthias Paul) ist ein bekannter DJ und Musiker.

Leben

Paul van Dyk (oft mit PvD abgekürzt) wuchs in Ost-Berlin auf. Ursprünglich hatte er eine Lehre als Nachrichtentechniker und Tischler gemacht, aber schon früh wendete er sich der Musik zu. Er begann im März 1991 seine Karriere als DJ im Technoclub Tresor. 1992 nahm er zusammen mit Cosmic Baby als Visions of Shiva seine erste Platte Perfect Day auf. Sein erstes Album 45 RPM veröffentlichte er im Jahr 1994. Seit dieser Zeit legte er im Berliner Club E-Werk bis zu dessen Schließung 1997 regelmäßig auf. 1998 war er mit der Single For an Angel aus der Neuauflage seines ersten Albums 45 RPM zwei Wochen Nummer 1 der englischen und vier Wochen Nummer 1 der deutschen Dancecharts. Die Single hatte auch Plazierungen in den amerikanischen, australischen, niederländischen, belgischen und skandinavischen Charts. 1999 gründete PvD sein eigenes Plattenlabel Vandit, auf dem seine eigenen Produktionen und die anderer Künstler veröffentlicht werden. Zahlreiche Remixes für andere Künstler und seine weiteren Veröffentlichungen machten ihn auch weltweit bekannt. Besonders populär ist er im Vereinigten Königreich, Japan und den USA. Seit einiger Zeit benutzt Paul van Dyk während seiner Tätigkeit als DJ digitale Hardware wie Final Scratch. Er gilt auch als einer der ersten DJs, die in großem Umfang eigene Re-Edits der Originalstücke spielen, um z.B. genrefremde Musik in die Sets mit einzubinden. Die Musik von Paul van Dyk kann man als Trance oder melodiösen Techno bezeichnen. Er selbst beschreibt seinen Musikstil meist als "elektronische Tanzmusik". Paul van Dyk moderiert jeden Mittwoch von 20:00 - 22:00 Uhr die Radio-Show "Soundgarden" auf Radio Fritz sowie auf Radio Eins Live ca. alle 4 Wochen die Radio-Show Eins Live-Rocker samstags von 0:00 - 02:00 Uhr. Er veranstaltet auch das jährlich wiederkehrende Techno-Event The Love from Above in der Columbiahalle/Columbiafritz in Berlin. Neben ihm selbst zeigen verschiedene DJs wie Sasha, Nu NRG, Marcos und Tiesto auf dieser Veranstaltung ihr Können. Am 3. Oktober 2005 hatte Paul van Dyk die große Ehre, beim Festakt zum Tag der deutschen Einheit in der Caligarihalle im Filmpark Babelsberg in Potsdam mit Peter Heppner "Wir sind Wir" aufzuführen. Van Dyk spielte Keyboard, Heppner sang und die Musik wurde vom Deutschen Filmorchester Babelsberg live eingespielt. Nachdem Paul van Dyk bereits seit 1998 in den Top 10 des Top 100 DJ Poll des britischen Magazins DJ Mag vertreten war, gewann er am 28. Oktober 2005 die Umfrage und wurde zum somit besten DJ der Welt gewählt.

Ehrungen


- Weltbester Produzent von Techno und House (britisches DJ Magazine)
- Best International DJ Award an den London Music Awards
- Best International DJ (im brit. Magazin "Ministry of Sound")
- Best Global DJ (Miami Winter Music Conference 2005)
- Nominierung für einen Grammy 2005 in der Kategorie Best Electronic/Dance Album
- Bester DJ 2005 (Top 100 DJ Poll - DJ Mag)

Diskographie

Alben

Remixe

Weblinks


- [http://www.paulvandyk.de offizielle Homepage von Paul van Dyk]
- [http://www.paulvandyk.de/low/biography.asp Ausführliche Biografie]
- [http://www.pvd-clubworld.de Umfangreiche Galerien und Reports über Paul van Dyk weltweit]
- [http://www.pvdplanet.net Englischsprachiges Fan-Board]
-
- Dyk, Paul van Dyk, Paul van Dyk, Paul van Dyk, Paul van Dyk, Paul van Dyk, Paul van

Plattenlabel

Ein Plattenlabel oder kurz Label ist zum einen eine kreative Unterabteilung einer Plattenfirma. Die Plattenfirma vermarktet die mit ihr in Vertrag stehenden Künstlerinnen und Künstler unter einem bestimmten Label, das so etwas wie eine kommerzielle Handelsmarke darstellt. Andererseits hat sich gerade bei kleineren unabhängigen Firmen, die nicht den großen der Branche angehören, auch ausgehend vom englischen die Bezeichnung Label für die ganze Firma eingebürgert. Die Bezeichnung leitet sich von den Etiketten (englisch: label) ab, die in der Mitte der Schallplatten aufgeklebt sind und üblicherweise das Logo der Firma sowie u.U. die Musiktitel beinhalten. Die Bezeichnung Label im Sinne von Marke stellt eine Verallgemeinerung von dem Etikett zur Marke dar, die dieses Etikett benutzt. Eine ähnliche Beziehung findet sich bei Modelabels. Ein Plattenlabel, welches innerhalb einer größeren Plattenfirma erscheint bezeichnet man als Sublabel oder Unterlabel, in selteneren Fällen auch Divison (engl. für Abteilung) bzw. Subsidiary (engl. für Zweigbetrieb). Die Labels einer Plattenfirma sind normalerweise auf eine bestimmte Musikrichtung spezialisiert: Klassische Musik, Jazz, Volkstümliche Musik, Pop, Rock etc. Darüber hinaus gibt es noch so genannte Indie-Labels (kurz für: Independent-Labels, von engl. "unabhängig"), die nur wenige Künstler unter Vertrag haben. Zu den Indie-Labels zählen auch die Netlabel, welche die Musik über das Internet verbreiten. Die vier weltweit größten Plattenfirmen, (Universal, EMI, Sony BMG und Warner), die zusammen rund 75% Marktanteil besitzen, nennt man Major Labels oder auch Big Four. Erwähnenswert sind weiterhin Chandos (weltgrösstes unabhängiges Klassik-Label) und Epitaph Records (weltgrösstes Independent-Label). Zudem das seit 2005 aktive Label GAN SHIN welches auschließlich japanische Künstler betreut. Siehe auch: Musikindustrie, Liste von Plattenlabels, Major Label !Plattenlabel ja:レコードレーベル

Passporta Servo

The Pasporta Servo (Passport Service) is a hospitality service for speakers of the language Esperanto. Within the Esperanto culture it is considered an important publication, possibly second only to the Plena Ilustrita Vortaro (Unabridged Illustrated Dictionary). It is a directory of people from countries in every continent who are willing to host other Esperanto speakers in their homes for free. As of 2005, there are 1364 hosts in 89 countries. However, the geographical distribution is somewhat uneven; for example, in 2004:
- 119 - France
- 98 - Germany
- 78 - Ukraine
- 64 - Russia
- 52 - United States
- 42 - Netherlands
- 34 - China
- 29 - Japan
- 28 - Iran
- 3 - India
- 67 - all of Africa
- 78 - all of South America Hosts specify how many days and how many guests can stay along with a short comment with other restrictions or interests (no smokers, bring a tent, young people especially welcome, etc). The hosts enjoy having people from various countries stay at their homes while the guests enjoy free housing in the locations listed (although hosts may ask for reimbursement of incurred expenses). Also, guests may feel more at ease because many hosts are willing to assist with transportation and local information etc, and some also provide meals, although the only actual commitment on hosts is to offer overnight accommodation. The Pasporta Servo is published every year by TEJO, the World Organization for Young Esperantists. Although the concept of offering hospitality to the traveler dates back to early cultures (notably ancient Greece), the idea of applying it specifically to Esperanto speakers began in 1966 in Argentina when Ruben Feldman-Gonzalez started the Programo Pasporto. Pasporta Servo in its current form was first published in 1974 with 40 hosts, under the guidance of Jeanne-Marie Cash in France. Both are still hosts in the Pasporta Servo. The Pasporta Servo has enjoyed much use in the Esperanto movement as a means for promoting Esperanto, and is one reason why people start learning Esperanto. The official web site currently (April 2004) states: "While providing a service to Esperanto-speaking hosts and guests, at the same time it demonstrates, easily and clearly, to the outside public that Esperanto is useful and that it works in practice. [...] Many people learn Esperanto only because they want to travel by means of Pasporta Servo."

See also


- Amikeca Reto
- Hospitality Club

External links


- [http://www.tejo.org/ps The official website of the Pasporta Servo] Category:Esperanto organization Category:Hospitality service Category:Esperanto publications

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Adolf Frederik van Mecklenburg-Schwerin
Dr. phil. hon. c. Adolf Frederik hertog van Mecklenburg (Schwerin 10 oktober 1873 - Eutin 5 augustus 1969) was een Duits koloniaal politicus en reiziger.

Leven

Hij werd geboren te Schwerin als op een na jongste


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